Nicaragua El Porvenir
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Nicaragua
13.232211°
Farmer
El Porvenir
Pedro Monzón Castilblanco
Anbauhöhe / Region
1.300 – 1.400 m
Yali Hills, Yali, Jinotega
Intensität / Geschmack
Macadamia, Weintraube, Pfirsich, Kakao
Empfohlene Zubereitungsmethoden:
Nicaragua El Porvenir – ein Kaffee wie seine Heimat
El Porvenir ist ein Kaffee, der seine Herkunft mit jeder Nuance spürbar macht. Die seltene Varietät Maragogype entfaltet nach gewaschener Aufbereitung ein klares, präzises Aromaprofil: Macadamia, Weintraube und Pfirsich verleihen der Tasse eine feine Süße und fruchtige Eleganz, während Kakao für Tiefe und einen sanft schokoladigen Ausklang sorgt. Die Säure wirkt lebendig, aber nie aufdringlich, der Körper rund und seidig. Gemeinsam entsteht ein harmonisches Geschmacksbild, das leicht, nuanciert und zugleich vollmundig wirkt – ein Kaffee, der sich durch Ruhe, Balance und natürliche Süße auszeichnet. Er ist gewaschen aufbereitet.
El Porvenir – Nachhaltigkeit & soziale Verantwortung
Produziert wird El Porvenir auf der gleichnamigen Farm im nicaraguanischen Departement Jinotega, in den Yalí-Hügeln auf 1.300–1.400 m. Die Finca blickt auf über 60 Jahre Geschichte zurück und ist tief in der Tradition der Familie Monzón verwurzelt. Don Pedro Monzón erbte zunächst 21 Hektar und verlieh dem Hof den Namen „El Porvenir“ (Die Zukunft). In den 1990er-Jahren erweiterte er das Land auf insgesamt rund 50 Hektar, was die Grundlage für eine stabile Kaffeeproduktion und die wirtschaftliche Sicherung der Familie bildete.
El Porvenir steht nicht nur für Qualitätskaffee, sondern auch für Verantwortung. Während der Erntezeit beschäftigt die Farm rund 30 Pflückerinnen und Pflücker, die besser bezahlt werden als auf umliegenden Betrieben und zudem drei garantierte Mahlzeiten pro Tag erhalten. Gleichzeitig legt die Familie großen Wert auf Ökologie: Einst abgeholzte Weideflächen wurden in 21 Hektar Wald zurückverwandelt, um Erosion zu stoppen, Lebensräume für Tiere zu schaffen und Wasserquellen zu renaturieren. Heute ist die Farm Teil des Sajonia-Nachhaltigkeitsprogramms und gilt als Beispiel für respektvolle Landwirtschaft, die Gemeinschaft und Natur gleichermaßen einbezieht .
Anbaugebiet: Nicaragua, feine Kaffees natürlich wachsend
Durch den Bürgerkrieg in der 1980er Jahren wurde auch der Kaffeeanbau und Export in Nicaragua stark in Mitleidenschaft gezogen. Mittlerweile steigt der Kaffeeanbau in Nicaragua jedoch wieder an. Nicaragua produziert hauptsächlich Arabicas, u.a. die Sorten Bourbon und Pacamara. Die qualitativ hochwertigen Kaffees kommen aus Matagalpa, Jinotega sowie Nuevo Segovia. Dieser Kaffee wächst meist in einer Höhe von etwa 1200 Metern auf kleinen Plantagen von größtenteils kleinbäuerlichen Familien.
Die ersten Kaffeeanpflanzungen in Nuevo Segovia fanden im Laufe des 19. Jahrhunderts in dieser Gemeinde, die früher San Francisco und heute Carrizal heisst, statt. In den 1980er Jahren verbreitet sich der Anbau Richtung Westen nach Dipilto und Richtung Norden nach Jalapa. Dann stoppt das Anbauwachstum durch den Bürgerkrieg, da viele Bauern ihre Betriebe verlassen mussten. Nach dem Friedensprozess 1991 nahmen viele Bauern ihre Arbeit wieder auf.
Auf Grund des vorherrschenden subtropischen Klimas bietet Nicaragua ideale Wachstumsbedingungen für Kaffeepflanzen. Die besten Kaffeebohnen gedeihen in den Regionen Jinotega, Matagalpa sowie Nueva Segovia. Bei den meisten Farmen in Nicaragua handelt sich um kleine Familienbetriebe. Traditionell fehlen den Bauern die Mittel um Anbautechnologien einzusetzen. Durch die extremen Höhenlagen und den damit verbundenen Kosten verzichten die meisten Bauern auf den Einsatz von Maschinen und pflücken die Kaffeekirschen von Hand. Dadurch wird sehr organisch produziert und oft könnten die Bauern ein Bio Zertifikat bekommen, wenn sie sich die Zertifizierung leisten könnten.

